Diese Legung habe ich für mich selbst gemacht zu folgendem Thema:
Häufig werde ich von KundInnen gebeten, über zukünftige Ereignisse Auskunft zu geben. Das ist es auch, womit Kartenlegen gemeinhin in Verbindung gebracht wird. Ich schaue mit hingegen gerne die Gegenwart an. Da gibt es viel zu tun, womit wir auf unsere Zukunft einwirken können. Schließlich haben wir einen erheblichen Einfluss auf die Gestaltung unserer eigenen Zukunft. Was mache ich aber, wenn jemand darauf besteht, die Karten nur zu zukünftig eintretenden Ereignissen zu befragen? Ich mache das dann, aber was sagen die Karten dazu?

Die These Königin der Kelche
Meine These, wird hier sehr gut dargestellt. Ich schaue mir gerne zusammen mit den KundInnen die seelischen Hintergründe einer Fragestellung an und beziehe sie in die  Lösungssuche mit ein.
Ich bin überzeugt, dass Einsichten und Änderungen in diesem Bereich einen positiven Einfluss auf zukünftige Entwicklungen haben.

Die Antithese – Schwerter IV
Meine Gedanken und Vorstellungen sind nicht ausschlaggebend. Was weiß ich denn, was für andere gut und richtig ist. Das, was ich denke, ist nicht alles (3 Schwerter an der Wand). Es gibt immer noch einen verborgenen Schatz zu heben (Schwert unter der Ruhebank).


Die Synthese
– Schwerter 9 – umgekehrt
Die Karte sagt zu mir: Zerbrich dir nicht den Kopf anderer Menschen. Jeder weiß selbst, was für ihn richtig ist.

Ich werde es also halten wie bisher. Ich kläre, ob die Ratsuchende die gegenwärtige Situation miteinbeziehen möchte und mache Vorschläge, wie das geschehen kann. Wenn aber zusätzlich oder ausschließlich die Zukunft befragt werden soll, mache ich das auch.
Was die Befragung mir aber rät ist, dass ich dringend meine Akzeptanz  erhöhen muss. Eine positive Einstellung dazu ist wirklich angeraten.
Eine interessante Legung!