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Der Turm

Im Bauch des Tieres – Der Prophet Jona

By 15. September 2025September 21st, 2025No Comments

In der letzten Geschichte über einen Aufenthalt im Bauch eines Tieres ist es nicht ein Wolf, der die Menschen verscluckt, sondern ein großer Fisch. Wir finden dieses Märchen in der Bibel, im alten Testament im Buch „Der Prophet Jona“. Und wie in den Märchen „Rotkäppchen“ und „Der Wolf und die 7 Geislein“ macht es auch hier Sinn, dass dem Jona dieses Ereignis widerfährt. Ich erzähle die Geschichte frei nach dem Text der Lutherbibel:

Gott sprach zu Jona: Mache dich auf und gehe in die große Stadt Ninive. Die Menschen dort sind vollen Bosheit, verkündige ihnen meine Botschaft, damit sie umkehren und sich ändern. Jona folgte diesem Aufruf  an ihn nicht, sondern floh vor Gott und bestieg ein Schiff, das ihn weit weg nach Tharsis bringen sollte. Er bezahlte den Fahrpreis und das Schiff legte ab.
Da sandte Gott einen starken Sturm. Das Schiff geriet in Seenot und alle an Bord fürchteten, es würde auseinanderbrechen. Die Schiffsbesatzung kam aus vielen verschienenen Ländern und jeder betete zu seinem Gott. Dann warfen sie jede Menge Gerätsshaften ins Meer, um das Schiff leichter zu machen. Nur Jona lag in seiner Koje und schlief. Da trat der Kapitän an sein Bett und scheuchte ihn auf: Was schläfst du, stehe auf und rufe deinen Gott an. Vielleicht hilft er uns ja.
Die Seeleute berieten sich und kamen zu dem Ergebnis, einer von ihenen müsse doch Schuld an diesem Unglück sein. Um das herauszubekommen, schrieben sie jeden Namen nauf einen Zettel und gaben sie Löse in einen Topf. Einer wurde ausgewählt, ein Los zu ziehen. Es traf Jona.
Die Seeleute fragten Jona gründlich aus: Sag mal, warum geht es uns so übel? Du musst das doch wissen, was hast du denn angestellt? Woher kommst du überhaupt? Zu welchem Volk gehörst du? Und was treibst du für ein Gewerbe? Jona stand ihnen Rede und Antwort: Ich bin ein Hebräerund ich bin auf der Flucht vor Gott, der das Meer gemacht hat und alles Land.
Die Seeleute bekamen es mit der Angst zu tun und wollten Auskunft: Warum läufst du vor Gott weg?  Wie kannst du das machen? Und dann fragten sie Jona, was sie nun tun sollten, dass das Meer still werde: Ich weiß, dass das Unwetter wegen mir über euch gekommen ist. Werft mich ins Meer, dann wird es still werden. Damit taten sich die Seeleute aber schwer. Sie versuchten zunächst erneut, das Land anzusteuern, aber der Sturm drückte sie immer wieder ins Meer hinaus und sie schafften es nicht. Da riefen sie zu Gott. Lass uns nicht alle umkommen wegen dieses einen Mannes Seele. Und mache uns nicht dafür verantwortlich, dass wir ihn töten.Dann nahmen sie Jona und warfen ihn ins Meer. Da hörte das Meer auf, zu wüten und wurde still. Und die Seeleute fürchteten sich sehr.

Im nächsten Beitrag erzähle ich die Geschichte weiter.

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