Der Turm

„Auf zum Turm nach Konstanz“ – Jahrestreffen des Tarot-Verbandes

By 21. Juli 2019 No Comments

Weiter nach Süden kann ich nicht fahren. Konstanz liege genau an der Schweizer Grenze.Und deshalb ist die wunderschöne Stadt im Krieg auch nicht zerstört worden. Die Schweiz hatte mit den Alliierten vereinbart, nachts nicht zu verdunkeln. So wussten die Bomberpiloten, dass sie die erleuchteten Städte und Dörfer nicht bombardieren durften. Da hat Konstanz einfach auch das Licht angelassen. Tolle Geschichte!

Das Jahrestreffen des Tarot-Verbandes

Das diesjährige Jahrestreffen fand vom 21. – 23. Juni statt und stand im Zeichen der Tarotkarte Der Turm. Sie hat die Zahl 16 in der Reihe der Großen Arkana. Und da der Verband im 16. Jahr besteht, hieß das Motto dieses Jahr: Auf zum Turm nach Konstanz!
Passenderweise fand die Veranstaltung im Rheintorturm direkt am Rhein statt. Ganz urig und stilvoll.


Stadtführung durch Konstanz und Tarot-Stammtisch

Wie jedes Jahr beginnt das Wochenende mit einer Stadtführung, angeboten von einem dort heimischen Verbandsmitglied. diesesmal war es Stephan Lange/Langustl. Er hat ein tolles und farbiges Tarotdeck gemalt. Er führte uns kreuz und quer (so kam es mir jedenfalls vor) durch die verwinkelte Konstanzer Altstadt, erzählte ganz viel Interessantes aus der Stadtgeschichte und zeigte uns allerlei bemerkenswerte Bauwerke und Stätten. Er machte uns auch auf kleine Skulpturen und Reliefs an Häusern aufmerksam, die Symbole aus den Großen Arkana zeigen.
Hier sehen wir den König der Kelche. Es handelt sich um den heiligen Konstantin.
Sowie ein interessantes As der Kelche. Wie auf der Tarotkarte kommt Energie von oben und der Kelch fließt über. Durch alles windet sich eine Schlange. Sicher gibt es dazu eine Geschichte.

Es lohnt sich, in alten Städten auf die kleinen Reliefs und Skulpturen an den Häusern zu achten. Da findet man allerlei Spannendes. ich habe schon eine kleine Sammlung von Bildern.

Stammtisch mit Mops-Tarot

Wie jedes Jahr treffen sich alle zum jährlichen Karten-Stammtisch. Der Knüller des Abends war das Mops-Tarot, das Kirsten Buchholzer von einer Messe mitgebracht hatte. Alle Figuren des Smith/Waite-Tarot sind Möpse nach Loriot. Das musste ich unbedingt haben. Ich stelle mir vor, dass das Deck gut für Kinder geeignet ist. Damit haben wir dann auch Mop-Tarotkarten gezogen und kleine Kartenlegungen gemacht.

Mitgliederdiskussion und Mitgliederversammlung

Am Samstag gibt es vor der Mitgliederversammlung eine Mitgliederdiskussion. Dieses Jahr gingen wir der Frage nach, wie wir jüngere Menschen für den Tarot gewinnen können. Es wurde berichtet, dass der Tarot in den USA gerade bei den jungen Leuten boomt. Besonders für diese Aufgabe wurde eine junge und medien-fitte Frau als Beirätin stand gewählt.
Bei der anschließenden Mitgliederversammlung gab es einen Wechsel im Vorstand und am Ende wurde wie immer eine Legung für den Verein gemacht. Die Versammlung wird mit einem gemeinsamen Abendessen abgerundet.

Der Tarot-Sonntag

Der Höhepunkt ist jedes Jahr der Sonntag mit den Vorträgen. Den Anfang habe ich gemacht mit dem Thema „Der Urknall – mehr Turm geht nicht“.
Darauf folgte Armin Denner zum Thema „Der Turmbau zu Babel aus der Sicht des Tarot“.

Und hier erläutert uns Lilo Schwarz „Weshalb wir im Leben nicht am Turm vorbeikommen“.
Sie bietet auch eine App an. „Bildhaft mit Tarot“.
Zum Schluss hörten wir einen Vortrag von Christopher Weidner zum Thema „Der Turm als universelles phallisches Symbol“.

Ich möchte hier nicht inhaltlich auf die Vorträge eingehen. Das wäre eine etwas zu große Aufgabe. Andere haben mitgeschrieben und in der Tarot Heute über jeden der Vorträge ausführlich berichtet.

Ich fand das Jahrestreffen rundherum gelungen und freue mich schon auf nächstes Jahr. Da findet es wieder mal in Hamburg statt und zwar vom 12. – 14. Juni 2020.
Es ist natürlich sehr bequem, wenn es direkt bei mir um die Ecke stattfindet, aber so eine Reise hat auch ihr gutes. Ich habe mich sehr gefreut, mal wieder am Bodensee zu sein und habe mir noch einen Tag auf der Blumeninsel Mainau gegönnt und eine Fahrt mit dem Schiff.
Vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr in Hamburg!

 

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